Geliebt, gehasst, gebraucht: Das CMS – Teil 2

Im vorherigen Teil dieser Mini-Serie haben wir euch etwas über Content-Management-Systeme im Allgemeinen erzählt: Warum und wann braucht man sie, was muss man bei der Auswahl eines CMS beachten? Heute bauen wir auf diesem Wissen auf und stellen euch einige Systeme näher vor.

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Geliebt, gehasst, gebraucht: Das CMS – Teil 1

Arbeitsplatz mit Laptop und mehreren Displays

Als Agentur sind wir Ansprechpartner für die verschiedensten Belange. In Sachen Websites sind das auch beinahe immer Content-Management-Systeme (CMS): Was gibt es da überhaupt, wonach wählt man eines aus und muss man überhaupt eins wählen? Mit dieser Mini-Serie wollen wir etwas Licht ins Dunkel bringen.

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Ihr kennt Typo3, aber kennt Ihr auch Neos?

Weltweit basieren heute mehr als eine halbe Millionen Websites auf dem Content-Management-System Typo3 – von privaten Homepages bis zu Online-Auftritten riesiger Konzerne. Auch wir bei CAMAO entwickeln und pflegen für unseren Kunden Websites auf Typo3-Basis. Ebenfalls aus dem Hause Typo3 stammt Neos – zumindest ursprünglich. Denn heute haben diese beiden Content-Management-Systeme technisch gesehen nichts mehr miteinander zu tun. Was unterscheidet die beiden?

Alles bleibt anders – auch das Framework

Zunächst einmal: Neos ist keine Weiterentwicklung oder gar Version 2.0 von Typo3 – dies war auch nie der Plan. Stattdessen handelt es sich um ein völlig neues CMS. Während Typo3 streckenweise noch immer PHP-basiert ist, wartet Neos mit dem PHP-Framework Flow auf. Einer von vielen Vorteilen: Flow erlaubt es, Code-Libraries, die ursprünglich für andere Systeme wie etwa Symfony geschrieben wurden, mit wenig Aufwand zu integrieren.

Vom ersten Tag bis heute arbeiten Robert Lemke, Karsten Dambekalns und Christian Müller federführend an der Entwicklung von Neos – zu Beginn noch finanziert durch die Typo3 Association, seit der Abspaltung von Typo3 im Jahr 2015 durch Crowdfounding. Für das optimale Produkt standen sie vor drei zentralen Herausforderungen: Ein CMS, das als Schaltzentrale und somit als Hub fungiert, das Multi-Channel-Publishing leistet und gleichzeitig intuitiv und benutzerfreundlich ist – immer mit Hinblick auf mögliche Stakeholder wie Entwickler, Redakteure und Content-Strategen.

Und das macht Neos einzigartig

Das wohl spannendste Feature und ein Alleinstellungsmerkmal ist ein In-Place-Editor, der Backend und Frontend miteinander verschmelzen lässt und regelrecht zum Spielen einlädt. So landet man direkt nach dem Login in einer Frontend-Ansicht, umgeben von Navigation-Bars und einem eigenen Inspektor. Änderungen lassen sich sofort darstellen, verfolgen und gehen erst live, wenn sie explizit veröffentlicht werden. Auch mit der Multi-Channel-Lösung ist Neos für die Zukunft bestens gewappnet: Während sich Typo3 auf das Bespielen von Websites konzentriert, berücksichtigt Neos auch das Thema Mobile Devices oder Wearables wie Google Glass.

So viel vorab …

Wir sind begeistert von Neos – es eröffnet uns und unseren Kunden nicht nur neue Möglichkeiten, sondern erleichtert und beschleunigt unsere Arbeit. Wie wir das CMS für uns entdecken und im Projekt-Alltag anwenden, erfahrt Ihr in unserer heute startenden Neos-Serie. Als nächstes hier im Blog: Warum wir uns für Neos entschieden haben. Bleibt dran!