Der Mythos Multitasking: Alles machen, nichts schaffen

Etliche aufgehängte Zettel mit der Aufschrift “Don't Forget“

Als Agentur – die gemeinhin einen berühmt-berüchtigten Workload haben – fragen wir uns täglich: Wie können wir unseren Arbeitsalltag effizienter, produktiver gestalten? Multitasking klingt dabei nach einem Heilsbringer. Alles gleichzeitig und auf einmal erledigt bekommen. Das muss toll sein, oder?

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Ihr kennt Typo3, aber kennt Ihr auch Neos?

Weltweit basieren heute mehr als eine halbe Millionen Websites auf dem Content-Management-System Typo3 – von privaten Homepages bis zu Online-Auftritten riesiger Konzerne. Auch wir bei CAMAO entwickeln und pflegen für unseren Kunden Websites auf Typo3-Basis. Ebenfalls aus dem Hause Typo3 stammt Neos – zumindest ursprünglich. Denn heute haben diese beiden Content-Management-Systeme technisch gesehen nichts mehr miteinander zu tun. Was unterscheidet die beiden?

Alles bleibt anders – auch das Framework

Zunächst einmal: Neos ist keine Weiterentwicklung oder gar Version 2.0 von Typo3 – dies war auch nie der Plan. Stattdessen handelt es sich um ein völlig neues CMS. Während Typo3 streckenweise noch immer PHP-basiert ist, wartet Neos mit dem PHP-Framework Flow auf. Einer von vielen Vorteilen: Flow erlaubt es, Code-Libraries, die ursprünglich für andere Systeme wie etwa Symfony geschrieben wurden, mit wenig Aufwand zu integrieren.

Vom ersten Tag bis heute arbeiten Robert Lemke, Karsten Dambekalns und Christian Müller federführend an der Entwicklung von Neos – zu Beginn noch finanziert durch die Typo3 Association, seit der Abspaltung von Typo3 im Jahr 2015 durch Crowdfounding. Für das optimale Produkt standen sie vor drei zentralen Herausforderungen: Ein CMS, das als Schaltzentrale und somit als Hub fungiert, das Multi-Channel-Publishing leistet und gleichzeitig intuitiv und benutzerfreundlich ist – immer mit Hinblick auf mögliche Stakeholder wie Entwickler, Redakteure und Content-Strategen.

Und das macht Neos einzigartig

Das wohl spannendste Feature und ein Alleinstellungsmerkmal ist ein In-Place-Editor, der Backend und Frontend miteinander verschmelzen lässt und regelrecht zum Spielen einlädt. So landet man direkt nach dem Login in einer Frontend-Ansicht, umgeben von Navigation-Bars und einem eigenen Inspektor. Änderungen lassen sich sofort darstellen, verfolgen und gehen erst live, wenn sie explizit veröffentlicht werden. Auch mit der Multi-Channel-Lösung ist Neos für die Zukunft bestens gewappnet: Während sich Typo3 auf das Bespielen von Websites konzentriert, berücksichtigt Neos auch das Thema Mobile Devices oder Wearables wie Google Glass.

So viel vorab …

Wir sind begeistert von Neos – es eröffnet uns und unseren Kunden nicht nur neue Möglichkeiten, sondern erleichtert und beschleunigt unsere Arbeit. Wie wir das CMS für uns entdecken und im Projekt-Alltag anwenden, erfahrt Ihr in unserer heute startenden Neos-Serie. Als nächstes hier im Blog: Warum wir uns für Neos entschieden haben. Bleibt dran!