Keine schnelle Nummer: Big Data hat ernsthafte Absichten

A pan with rubble and little bits of gold

„Mit Big Data ist es wie mit Sex im Teenager-Alter: Jeder spricht darüber. Keiner weiß wirklich, wie es geht. Alle denken, dass die anderen es tun, also behauptet jeder, dass er es auch tut.“ – Dan Ariely.

Big Data ist bei vielen Marketing-Managern durch die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auf den Prüfstand gekommen: Betreibt man Datenapokalypse oder schon Wertschöpfung?

Unternehmen sammeln Unmengen von Daten, ohne vorher überlegt zu haben, was sie damit eigentlich machen wollen. Und diese Sammelwut löst beim Konsumenten Misstrauen aus und sorgt – besonders jetzt, wo der Datenschutz mehr Bedeutung gewinnt – für Verunsicherung. Auch im Zuge der DSGVO werden Marketing-Verantwortliche jetzt mit der Notwendigkeit des Datensammelns zumindest mal konfrontiert und fragen sich: „Brauche ich diese Daten wirklich?“

Auf diese Frage gibt es eine klare Antwort: Die Daten können nur dann genutzt werden, wenn Unternehmen es schaffen, die Brücke zwischen Technologie, Analyse und Kreativität zu schlagen, um an echte Insights zu kommen – datenschutzkonform. Wir haben klar gesagt und nicht einfach. Also:

BIG DATA – WIE FUNKTIONIERT DAS, WAS BRINGT DAS?

Ein ganz frühes Beispiel für das Potenzial von Big Data ist Google. Bereits 2009 hätten sie eine weltweit befürchtete Grippe-Pandemie voraussagen können. Möglich machte dies die Anhäufung von Suchanfragen nach einschlägigen Medikamenten und damit ein Datenfundus, der die Prognosen amtlicher Meldestatistiken in den Schatten stellte. Hierbei hat Google nicht bloß die reinen Daten gesammelt, sondern mit technischem Know-how und kreativen Überlegungen ein Voraussage-Werkzeug entwickelt. Im Ernstfall hätte dieses schon Wochen vor einer Pandemie eine Prophylaxe bieten können – und damit Menschenleben gerettet.

Ein Beispiel aus dem Sport: Christopher Barth berichtete einst in der W&V über zwei Fußball-Vereine, die niemand auf dem Schirm hatte – FC Brentford und FC Midtylland. Beide Clubs gehören dem Unternehmer Matthew Benham, ehemaliger Physikstudent in Oxford und Gründer der Wettplattform „Smart Odds“, der mit Hilfe eines smarten, datenbasierten Managements beide Vereine zu besseren Leistungen geführt hat: Der FC Midtylland wurde dänischer Meister, der FC Brentford verpasste ganz knapp den Aufstieg in die englische Premier League.

WAS HAT DAS MIT UNS ZU TUN?

In Deutschland steckt Big Data in vielen Bereichen immer noch in den Kinderschuhen. Denn viele Unternehmen beschränken sich auf das pure Sammeln und Berichten. Dabei könnte die kreative Nutzung und Interpretation von Big Data vielen Branchen neue Wachstumsimpulse bringen.

Wir bei CAMAO helfen unseren Kunden, Daten datenschutzkonform, sinnvoll, kreativ und mit technischem Know-how zu verarbeiten. Eine echte Chance, die faszinierenden Möglichkeiten von Big Data zu nutzen und daraus eine neue Wertschöpfung zu generieren – das beginnt bereits im Kleinen bei der Streuverlustreduzierung Ihrer Kampagnen über die wirklich passenden und zielführenden Inhalte für Ihr Social-Media-Publikum bis hin zu einem maßgeschneiderten, effizienten Kundenservice.

Die Möglichkeiten sind schier endlos, also sprechen Sie uns gerne an, wenn wir auch Sie dabei unterstützen können, Ihre Daten sinnvoll zu verwerten: hello@camao.one

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Die Autorin

Eva Riedel Eva Riedel
Senior Account Managerin, Darmstadt