1 Jahr CAMAO – 5 Fragen an Brian

Brian Stagner auf roter Couch

Anglophone Wochen bei CAMAO! Nachdem wir letzte Woche mit Marc gesprochen haben, steht uns heute Brian Rede und Antwort. Brian stammt von der anderen Seite des großen Teichs und wäre beruflich fast in einer ebenfalls tierisch interessanten Ecke – statt in der Markenkommunikation – gelandet. Welche das ist, erfahrt ihr im Interview.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Immer unterschiedlich, das hängt von den anstehenden Projekten ab. Es ist aber auch ein bisschen, was man von dem Beruf erwartet: viele Telefonate, Meetings, Präsentationen erstellen, Angebote schreiben, interne Gespräche mit unserem Team. Es ist einfach immer etwas Neues. Ich habe das Gefühl, ich habe bei CAMAO noch nicht zweimal das „gleiche“ Projekt gemacht.

Wenn man sich deine deine akademische Laufbahn ansieht, ist die sehr deutlich auf die Werbebranche abgestimmt. Advertising Bachelor an der University of Florida, ein Bootcamp an der Miami Ad School, und dann in Deutschland der Master of Business Administration an der Goethe-Universität Frankfurt.

Woher kommt die Faszination für das Thema Advertising bei dir?

Sie war nicht immer da. Zu Beginn habe ich Veterinärmedizin studiert, also etwas komplett anderes. Nach einem stressigen Jahr voll mit Mathematik, Chemie etc. wurde mir klar, dass das nicht wirklich die richtige Richtung für mich ist. Im College habe ich dann ein sogenanntes „Exploratory Semester“ gemacht, wo man Kurse aus komplett verschiedenen Bereichen belegen kann. Der Advertising-Kurs hat mich wirklich überzeugt, ich mochte den Professor, mochte die Projekte, die wir bearbeitet haben. Ich habe mich dann dazu entschieden, den Studiengang ein Semester auszuprobieren und so kam der Stein ins Rollen. Ich habe das Studium abgeschlossen, war danach bei verschiedenen Agenturen und bin jetzt seit geschlagenen 7 Jahren in der Branche.

Wie fiel die Entscheidung zum Master-Studium in Deutschland?

Ich wollte etwas reisen, aber trotzdem meinen Master machen. Der Auslands-Master war da die natürliche Wahl. Und nicht zu vergessen: Als ich in Chicago lebte, habe ich meine Freundin kennengelernt – heute ist sie meine Frau – und sie lebt in Darmstadt. Das hat das Finden des idealen Standorts für den Auslands-Master ziemlich einfach gemacht.

Was macht CAMAO anders als andere Agenturen?

In Deutschland habe ich bei Young & Rubicam angefangen, war dann bei Leo Burnett und jetzt bei CAMAO. Alle drei Agenturen sind verschieden. Kulturell, im Kundenverhältnis, bei den Prozessen. Da bildet sich überall etwas eigenes heraus.

Was die beiden anderen aber gemeinsam hatten, war die steife Hierarchie. Das fördert interne „Politik“. Hier gibt es diese klassische Hierarchie nicht, was das Arbeiten deutlich angenehmer macht. Auch Kunden begegnet man auf Augenhöhe, behandelt sie wie normale Menschen. Das lässt Kunden einfacher verstehen, warum sie was bezahlen und was sie dafür bekommen. Wir haben eine „Anpacker-Mentalität“ und lassen uns mehr auf den Kunden ein.

Beschreibe CAMAO in einem einzigen Wort:

Herausfordernd.

Vielen Dank, Brian!