10 Jahre CAMAO – 5 Fragen an Marc

Marc Roberts auf roter Couch

2008 – ein guter Jahrgang für CAMAO. Vor ein paar Wochen sprachen wir bereits mit Karin, die im Sommer ihr 10. Jahr bei uns vollendet hat. Auch Marc ist zweistellig geworden und auch bei ihm nutzten wir das zum Anlass für ein kleines Interview. Inhaltlich lässt es sich zwischen brandaktuell und ein wenig nostalgisch verorten.

Eigentlich war das Interview für letzte Woche angedacht. Marcs Einwand, dass er sich zu dem Zeitpunkt um gleich zwei Live-Pushes kümmern musste, hat ihm allerdings etwas Aufschub erkauft. Das bringt uns auch gleich zur ersten Frage:

Marc, wird es hier jemals langweilig – und wärst du überhaupt 10 Jahre geblieben, wenn es das täte?

Es wird nicht wirklich langweilig nein. Tatsächlich hat man an den wenigsten Tagen die Muße, um sich mal einen Moment hinzusetzen und …

… ein Interview zu führen?

Ja, genau. Aber Abwechslung ist mir definitiv wichtig. Es fällt mir schwer, tagein tagaus an der selben Sache zu arbeiten. Ich brauche neue Impulse, will Neues lernen und ausprobieren. Die Bandbreite an Projekten hier ermöglicht mir das.

Du bist maßgeblich dafür verantwortlich, dass wir jetzt seit über zwei Jahren mit dem CMS Neos arbeiten. Ist es dir wichtig, eigene Ideen und Vorschläge im Beruf einbringen zu können?

Ja, das kann man so sagen. Ich versuche auch etwas aktiver in der NEOS Community selbst zu sein, in letzter Zeit zum Beispiel mit Meetups im Rhein-Main-Gebiet. Da passiert bald hoffentlich noch mehr. Und ja, eine der spaßigsten Aufgaben für mich ist, mit dem Kunden zusammen herauszufinden, was die beste Lösung für seine Bedürfnisse ist. Wenn man sich die Zeit dafür nicht nimmt, wird nämlich einfach gemacht, was alle anderen auch machen, weil es alle anderen auch machen.

Was hat sich in den 10 Jahren bei CAMAO am meisten verändert – und wie hat CAMAO dich in diesen 10 Jahren verändert?

Es waren auf jeden Fall wilde Zeiten. Am meisten hat sich wohl unsere Arbeitsweise verändert, gerade wenn es um abteilungsübergreifendes Arbeiten geht. Neue Technologien wie Virtual Reality lassen z. B. die Grenzen zwischen Entwicklung und Motion verschwimmen, was mir persönlich gefällt. Mit meinem Studium in Multimedia Computing habe ich in der Videoproduktion angefangen, habe an der Optimisierung für’s Web mit Flash etc. gearbeitet.

Und wie CAMAO mich verändert hat? Im Kern bin ich noch derselbe. Besonders das Anliegen, Kommunikation jeglicher Art für alle Beteiligten so angenehm wie möglich zu gestalten, liegt mir nach wie vor am Herzen. Deshalb finde ich auch NEOS so gut, weil da der Inhalt („Content“) wirklich das Zentrum aller Überlegungen war. Man merkt sonst oft, dass eine Plattform gebaut wurde, damit man eine hat und nachträglich wurde dann überlegt, wie man Inhalte in sie integrieren kann.

Ansonsten bin ich in meiner Arbeitsweise zusammen mit CAMAO gewachsen. Ich bin deutlich strukturierter, kommuniziere besser und mehr. Deutsch lernen war und ist auch eine Erfahrung für sich.

Du bist ursprünglich aus England – wir nicht. Wie hast du zu CAMAO gefunden?

Um es kurz zu machen: Ich habe Ferien in Deutschland gemacht und war auf einem Weinfest in Heppenheim. Dort habe ich einen damaligen CAMAO Mitarbeiter getroffen, der meinte, ich solle mal mit Christian reden. Ehe ich mich versah, saß ich auch schon im Flieger Richtung Darmstadt.

Ich hoffe du bist bereit für die letzte Frage. Beschreibe CAMAO mit einem einzigen Wort:

Einfallsreich.

Vielen Dank Marc, dass Du Dir die Zeit genommen hast. Auf eine weiterhin tolle Zusammenarbeit!