#AFBMC 2018: München wird zum Social Media Hotspot

Ein Beitrag von Alina Sabatelli.

Servus aus Minga! Am 20. März 2018 wurde München zur Facebook- und Social Media-Marketing Hauptstadt. Da ich bereits bei der letzten Veranstaltung tolle Eindrücke sammeln konnte, habe ich mich wieder auf den Weg gemacht – diesmal mit Verstärkung durch meinen Kollegen Josef. Auch bei meinem zweiten Besuch standen wieder viele spannende Themen und Cases aus der Praxis bei Facebook, Instagram, Snapchat und Co. auf dem Programm.

Kings of cool

Unter diesem Titel wurde die Eröffnungs-Keynote von Sascha Pallenberg, Blogger und Mitarbeiter der Daimler AG, eingeleitet. Der Vortrag verdeutlichte, wie die Unternehmenskommunikation den Kulturwandel in Unternehmen fördern kann und die Wahrnehmung nach und von außen beeinflusst. Authentizität und Transparenz sind hierbei wichtige Erfolgsfaktoren und wurden mit dem Fazit „weniger grübeln – mehr wagen!“ untermalt. Für alle die jetzt hellhörig geworden sind, gibt es zum Glück noch die Facebook-Aufzeichnung.

Kampagnen-Status: Esel oder Einhorn?

Aufmerksamkeit ist im Netz hart umkämpft. Und die “Einhörner” gewinnen mit Abstand. Wie man erkennt, ob eine Kampagne den Status eines Esels oder eines Einhorns hat, visualisierte WordStream Gründer Larry Kim. Die Identifizierung findet ausschließlich durch intensives Testing anhand der definierten Zielgruppe statt. Erkennt man frühzeitig, dass eine Kampagne Potential hat, lassen sich kostengünstige Maßnahmen wie PPC (Pay-per-Click) Ads auf Facebook oder AdWords einleiten, um sie im Social Web erfolgreich zu positionieren.

Auch das kreative Potenzial kommt mit Methoden wie dem “Invertierten Einhorn” nicht zu kurz. In seinem Beispiel zieht Kim eine scheinbar banale Verbindung zwischen Menschen, die sich für E-Mail Marketing interessieren, und Game of Thrones. Warum das funktioniert, erklärt sich beim Blick auf das Ergebnis von selbst:

Interaktives Storytelling auf Instagram

Der Nachmittag wurde unerwartet amüsant – aber nicht weniger lehrreich. Auf fast schon komödiantische Weise veranschaulichte Daniel Zoll welche Möglichkeiten die Story-Funktion auf Instagram bietet, um Nutzer zur Interaktion zu animieren. Mit nur wenigen Tipps und Tricks, wie beispielsweise dem Einsatz des Umfragetools in der App oder über gezielte Fragestellungen, kann man erfolgreich interaktives Storytelling auf dem eigenen Account betreiben.

Übrigens: Business Accounts, welche den Kategorien Bekleidung, Schmuck oder Schönheitsprodukte angehören, haben seit kurzem die Möglichkeit, die Instagram In-App Shopping Funktion zu nutzen. Produkte werden im Post markiert. Beim Tap auf das Produkt wir der Nutzer direkt auf den Shop weitergeleitet und kann das Produkt dort bestellen. Definitiv eine nützliche Funktion, die – richtig eingesetzt – bei den shopping-affinen Instagram Nutzern viel Potenzial hat.

Fazit

Für uns ein sehr aufschlussreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken und praxistauglichen Infos. Auch zwischen den Vorträgen war ausreichend Zeit, sich mit anderen Teilnehmern und Gleichgesinnten der Branche über eigene Erfahrungen im Bereich Social Media, Facebook-Marketing und das Schalten von Ads auszutauschen. Dabei begegnet man schon mal alten Schulfreunden oder ehemaligen Arbeitskollegen. Mit neuen Ideen, Strategien und Konzepten im Rucksack treten wir die Heimreise an. Wir sind gespannt, welche Updates uns im Oktober in Berlin erwarten. 😉 /C you there!

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Die Autorin

Alina Sabatelli
Account Manager, Heilbronn
Alina bei Xing