Die Megatrend-Map

Ein Beitrag von Verena Böhnisch.

Innovativ sein. Neue Wege beschreiten. Mit der Zeit gehen. Ja, ihr im besten Fall sogar voraus sein. Ganz unabhängig von Branchen, Politik oder Wirtschaft – alles strebt nach Veränderung. Die Strömung der Trends und die Flut an neuen Technologien werden immer stärker.

Das Zukunftsinstitut mit Sitz in Frankfurt am Main und Wien, hat die Trend- und Zukunftsforschung in Deutschland von Beginn an maßgeblich geprägt. Seine Megatrend Dokumentation liefert eine umfassende Sammlung zu den größten, globalen Veränderungsprozessen. Ein zentrales Element darin ist die Megatrend-Map. Sie verknüpft, in der optischen Anmutung einer U-Bahn-Netzkarte, die zwölf zentralen Megatrends unserer Zeit. Die Komplexität der Themen erscheint durch diese Visualisierung jedoch leicht verdaulich. Überschneidungen der Trendlinien lassen Zusammenhänge schnell erkennen.

Megatrend-Map – zum Vergrößern anklicken

Warum finden wir das so spannend?

Aus unserer Sicht ist die Megatrend-Map ein hervorragendes Tool, das uns bei unseren Überlegungen zu den wichtigen Themen unserer Zeit Hilfestellung leistet. Sowohl unsere eigenen Bestrebungen nach Entwicklung und Innovation, als auch die Vielfalt der Tätigkeitsfelder unserer Kunden sind darin abgebildet. Naheliegende und verknüpfte Thematiken werden beachtet und einbezogen.

Ein Beispiel: So überschneiden sich die Linien Konnektivität und Sicherheit im Punkto „Industrie 4.0“. Ein Thema, über das auch wir uns, als Unternehmen für Kommunikation, immer häufiger mit Kunden unterhalten. Die Linie Globalisierung ist nur eine Station entfernt. Im nahen Umfeld sind „Big Data“ oder auch „On-Demand Business“ zu finden. Auch „Cybercrime“ ist per Kurzstrecken-Ticket zu erreichen. Die Megatrend-Map gibt somit Denkanstöße, welche Thematiken bei der Beratung ebenfalls unmittelbar relevant sein könnten.

Natürlich sind all diese Trends um ein vielfaches komplexer und verlaufen alles andere als linear. Doch gerade die Vereinfachung macht es so hilfreich.

Die Idee dieses Streckenplans lässt sich im Übrigen auch auf ein Brainstorming anwenden. So lassen sich gesammelte Ideen, Begriffe aber auch Navigationskonzepte visualisiert verknüpfen und darstellen. Ähnlich anmutend zu einer Mindmap – nur spannender.

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Die Autorin

Verena Böhnisch
Art Director, München